Tipps für die Ausbildung - mach dich berufsfit!
Schon in den letzten beiden Klassen der jeweiligen Schule sollten sich Jugendliche Gedanken und ihren künftigen Berufswunsch machen. Schüler, die einen Hauptschulabschluss oder die mittlere Reife anstreben, sollten sich spätestens im letzten Schuljahr um einen Ausbildungsplatz bemühen. Schüler mit Abschlussziel Abitur werden eher zu einem Studienplatz tendieren. Viele Schulen arbeiten auch nahe mit Betrieben zusammen, wodurch für die Schüler auch Praktikumsplätze ermöglicht werden, was die Chancen auf einen Ausbildungsplatz erhöht.
Voraussetzungen
Bei der Berufswahl ist auch entscheidend, welche Voraussetzungen für die jeweiligen Berufe gelten. Für einen Teenager steht hier eine wichtige Entscheidung an. Wer schon gewisse Vorstellungen von seinem Berufsziel hat, sollte sich bereits im Vorfeld über die geforderten Voraussetzungen informieren. Die wichtigste Abgrenzung der Voraussetzungen sind sicherlich die entsprechenden Schulabschlüsse. Auf gute Abschlussnoten und eine gute Benotung in den für die Ausbildung relevanten Fächer legen die meisten Betriebe großen Wert. Teenager, die durch die Veränderung in ihrem Körper sowieso schon Probleme haben, sollten von den Eltern immer wieder aufgebaut werden, denn das A und O ist sicherlich ein Schulabschluss mit guten Noten.
Praktikum
Viele Hauptschulen, Werkrealschulen und natürlich Realschulen arbeiten betriebsnah und ermöglichen den Schülern ein Praktikum in verschiedensten Bereichen. Dies ist eine gute Grundvoraussetzung für die weitere Berufsentscheidung. Die Teenager können den Betrieb näher kennen lernen und sich ein Bild von dem jeweiligen Beruf in der Praxis machen. Oftmals sind die Vorstellungen eines Berufes in der Theorie dann doch anders als in der Praxis.
Bewerbungstipps
Zu einer guten Bewerbung gehört auf jeden Fall eine gut strukturierte Bewerbungsmappe, die sämtliche Unterlagen vollständig enthalten sollte. Ein ansprechendes Schreiben, das den Berufswunsch enthält und die Freude auf den Ausbildungsplatz und auf ein persönliches Vorstellungsgespräch zum Ausdruck bringt, sollte an oberster Stelle abgeheftet werden. Der Lebenslauf sollte detailliert und in tabellarischer Form beigefügt werden. Eine übersichtliche und tabellarische Darstellung im Lebenslauf mit einem aktuellen Lichtbild macht sicher einen besseren Eindruck als ein Lebenslauf in Fließtext oder ein unvollständiger Lebenslauf. Bei der Bewerbung sollte man immer bedenken, dass sich der erste Eindruck bereits entscheidend auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch auswirkt. Zur Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch können auch die Eltern ihren Teil beitragen und mit den Teenagern das Verhalten und die Auftrittsweise üben, damit die Teenager dann auch sicher auftreten und einen guten Eindruck erwecken.
Probezeit
Die Probezeit zu Beginn des Ausbildungsverhältnisses muss mindestens einen Monat und darf maximal 3 Monate betragen. Während dieser Probezeit kann der Ausbildungsvertrag jederzeit gekündigt werden. So kann ein Azubi, falls er mit dem Beruf oder dem Betrieb überhaupt nicht klar kommt, die Ausbildung abbrechen. Für den ausbildenden Betrieb ist die Probezeit ebenfalls von Vorteil, falls es sich zum Beispiel herausstellt, dass der Teenager unzuverlässig ist oder sich für den Berufszweig als ungeeignet zeigt.
Duales Ausbildungssystem
Das duale Ausbildungssystem bedeutet, dass man gleichzeitig zu der betrieblichen Ausbildung auch die schulische Ausbildung in der jeweiligen Berufsschule erhält. Dies garantiert eine umfassende Ausbildung sowohl in der Theorie als auch in der Praxis.
Überbetriebliche Ausbildung
Manche Betriebe bieten auch eine überbetriebliche Ausbildung an. Hier bestehen die Möglichkeiten, sich an bestimmten Kursen und Schulungen zu beteiligen und so sein Lernspektrum in dem Ausbildungsberuf zu erweitern, oder sich auf eine Weiterführung nach Absolvierung der Ausbildung vorzubereiten.

