Tipps für die Schule - Noten sind nicht alles, aber vieles
Mit der Pubertät beginnen für den Teenager meist auch Probleme sich in der Schule zu konzentrieren. Der Körper ist so mit sich selbst beschäftigt, dass es sehr schwer erscheint, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Hinzu kommt noch die veränderte Gefühlswelt, die bei den Teenagern eine völlig neue Richtung einnimmt. Mit einigen Tipps können die Eltern ihren Teenager sehr gut unterstützen oder sich auch der Teenager selber Lösungen für seine Probleme finden.
Lerntipps
Gegen die Konzentrationsprobleme kann der Teenager mit einem Mindmap arbeiten, um sich alle wichtigen Daten in Erinnerung rufen zu können. In manchen Situationen helfen auch Eselsbrücken, um auch schwierige Aufgaben lösen zu können und die Arbeit beim Lernen zu vereinfachen. Das Arbeiten mit Karteikarten ist ebenfalls ein sehr guter Lerntipp. Schon beim Notieren auf die Karteikarten wird das jeweilige Wissen bereits aufgearbeitet. Wenn alle Karteikarten perfekt organisiert und sortiert sind, steht zu jeder Frage in dem jeweiligen Wissensgebiet auch die Lösung zur Verfügung. Auch die Unterstützung der Eltern ist gefragt. Eltern sollten ihren Teenagern anbieten, sie abzufragen und können sich gleichzeitig einen Überblick über den Wissensstand und den aktuellen Lerninhalt schaffen.
Schulprobleme
Ein gutes Vertrauensverhältnis der Eltern zu ihren Teenagern fördert auch die Möglichkeit, eventuelle Schulprobleme sofort zu erkennen. Streitigkeiten im Freundeskreis und zwischen den verschiedenen Cliquen belasten den Teenager zusätzlich zu seinen bereits bestehenden Problemen mit der Veränderung seines eigenen Ichs. Eltern, die ihr Kind und ihren Teenager unterstützen und mit Rat und Tat zur Seite stehen, sind in solchen Situation sicher äußerst hilfreich für einen Teenager. Zur Bewältigung von Schulproblemen gehört auch das Erkennen von Leistungsschwächen und diese entsprechend zu beheben. Hier bieten sich entweder Nachhilfe an, Unterstützung durch die Eltern oder auch ein Gespräch mit dem Lehrer, um ihm die Situation darzustellen.
Mobbing
Hat ein Teenager ein gutes und gesundes Selbstbewusstsein, wird er auch über Situationen mit Mobbing stehen. Eltern sollten dem Teenager zeigen, dass er eine starke Persönlichkeit ist. Wird ein Teenager plötzlich still und in sich gekehrt, sollte man den Hintergrund auf jeden Fall erforschen. Eine gute Vertrauensbasis zwischen Eltern und Teenagern wird immer offene Gespräche über sämtliche Probleme fördern. Dazu gehört aber auch, dass die Eltern eventuelle Probleme durch Mobbing sehr ernst nehmen und den Teenager zu einem Gespräch mit einem Vertrauenslehrer bewegen.
Stressbewältigung
Die Teenager mit ihren ohnehin schon großen Problemen mit der körperlichen Veränderung und einer völlig neuen Gefühlssituation sind zusätzlich auch im Unterricht natürlich immensem Stress ausgesetzt. Je höher die Schulklasse umso härter sind auch die schulischen Anforderungen, die an den Teenager gestellt werden. Hinzu kommt dann meistens noch eine Prüfungsangst oder gar Versagensängste. Vor wichtigen Klausuren oder Referaten können viele Teenager dann vor Aufregung nicht schlafen, was sie nur noch nervöser macht. Eltern sollten ihren Teenager bei dem Problem der Stressbewältigung zur Seite stehen und versuchen, diese physisch und psychisch zu unterstützen. Sport und Entspannungsübungen sorgen für einen positiven Ausgleich, aber auch Pausen beim Vorbereiten auf wichtige Arbeiten sind wichtig, um wieder Kraft zu sammeln. Ist der Teenager in hohem Maße nervös, sollte man ihm zu einer kurzen Auszeit und zum Abschalten raten, was auch die weitere Konzentration fördert.

